Werkzeugmaschinen: In einem festgefahrenen Markt wettbewerbsfähig bleiben

Jun 12, 2019 | Simcenter Amesim, Simulation Software

Im ersten Quartal 2019 sanken die Aufträge der Schweizer Werkzeugmaschinenhersteller im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6%.

Das Ergebnis ist auf einen Rückgang des Auftragseingangs im In- und Ausland zurückzuführen. Die Auslandsaufträge sanken um 4,4%, die Schweizer Aufträge um 0,6%

Die Marktanforderungen

Was kann das Kundenunternehmen in diesem Zusammenhang motivierendennoch in eine zusätzliche Maschine oder in die Modernisierung seiner Produktionsanlagen zu investieren? Individuelle Anpassung, perfekte Verarbeitung verschiedener Typen, all das zu geringeren Kosten. Genauer gesagt, der heutige Markt verlangt nach Maschinen folgender Art:

  • Multifunktional, daher in der Lage, die komplexesten Bearbeitungsanforderungen unterschiedlichster Teile zu erfüllen und schnell von einem Bearbeitungsschritt zum anderen zu wechseln. Leistungsstarke und flexible Maschinen, einfach zu programmieren und in der Lage, kombinierte Operationen wie Drehen/Fräsen, 5-Achsen-Funktionalität usw. durchzuführen, die zu Einsparungen für den Kunden beitragen, der eine einzige Maschine für verschiedene Prozesse kaufen kann;
  • Energieeffizient, um dem Kunden zu ermöglichen, den Verbrauch während der Produktion zu senken;
  • Präzision und Qualität, um den Wartungsaufwand und die Anzahl der Ersatzteile zu minimieren und die Gesamtbetriebskosten für den Kunden zu senken.
  • Die Maschinen müssen smart und vernetzt sein, Systeme enthalten, die Mechanik und elektronische Controller kombinieren, um den Anwendern mehr Kontrolle über die Maschinen zu geben.

Um ähnliche Maschinen zu bauen, müssen die technischen Abteilungen mit neuen technischen Unkenntnissen rechnen, mit einer Verlängerung des Planungsprozesses und mit dem erhöhten Risiko, dass das Endprodukt seine Designziele nicht erreichen wird. Es ist nicht mehr möglich, sich “nur” auf die im Laufe der Jahre gesammelten Erfahrungen und Kenntnisse zu verlassen: Unternehmen, die Veränderungen nicht erkennen und nicht auf diese reagieren, riskieren den Verlust von Geschäftsabschlüssen und Marktanteilen.

Wie stellt man sich der Herausforderung? Mit Innovation.

Technische Simulation und Innovation

Simulations- und Planungstechnologien spielen eine grundlegende Rolle, da sie ein konkretes und unmittelbares Mittel darstellen, um den Wandel zu untersuchen, zu validieren und dann umzusetzen.

Um der Komplexität der Maschinen und ihrer ausgeklügelten Steuerungssysteme Rechnung zu tragen, sind jedoch Produkt-Mock-ups erforderlich, die über die typische mechanische Modellierung hinausgehen: die neuen “digitalen Zwillinge“ sind virtuelle und integrierte Darstellungen von Maschinen, die Mechanik, Elektrik, Thermik und Steuerung in einem einzigen Modell vereinen.

Die Simulationssoftware hat sich auch in Bezug auf die Vorhersage entwickelt und kann von der frühen Phase der Planung an verwendet werden, um die Leistung eines neuen Designs zu validieren, bevor sie in die Prototypenfertigung übergeht, aber auch um die Nachrüstung einer neuen Komponente in einer bestehenden Maschine zu unterstützen.

Der Einsatz von Simulation ermöglicht es, die Testaktivität zu entlasten, die Anzahl der Prototypen oder kurzfristige Nacharbeiten an den Maschinen zu reduzieren, da der Fokus der technischen Gruppe von den Aktivitäten der “Kontrolle” auf die der “vorhersagenden Analyse” verlagert wird.

Entdecken Sie hier die von BSim vertriebenen Simulationslösungen für die Entwicklung und Analyse von Werkzeugmaschinen.

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Simcenter Amesim

Mechatronische Simulationssoftware für die Entwicklung modellbasierter Systeme

Simcenter Amesim ist eine wertvolle Plattform für die Engineering-Simulation und -Entwicklung der Siemens Software Industry und wird in Deutschland und der Schweiz ausschließlich von BSim Engineering vertrieben.
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